"Gehört es nicht ebenfalls zum Lebensstandard, dass die Menschen sich wohl und glücklich fühlen und nicht mehr und mehr an den unkäuflichen, immateriellen Gütern Mangel leiden? An Natur, Privatheit, Schönheit, Würde, an Vögeln, Wald, Wiese und Blumen, an Ungehetztheit, an wirklicher Musse und nicht etwa dem "Freizeit" genannten Zeitloch, das von einer geschäftigen Industrie auszufüllen ist? Eben an allen den Dingen, deren ihn die von der Menschenflut gespeiste Massengesellschaft in einem wahrhaft beängstigenden Tempo beraubt?" (Wilhelm Röpke, Jenseits von Angebot und Nachfrage, 1958)